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Baustellenbericht

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Die KFS auf den Spuren der Römer

Mi, 22.03.2017

Die Gemeinde OENSINGEN hat 2016 das Projekt  Sanierung  Schlossbach angegangen.
Der Bach soll in Zukunft in die Dünnern fliessen.

Im Zuge der Kanalbauarbeiten oberhalb der Hauptrasse kamen alte römische Grundmauern zum Vorschein. Der Gebäudekomplex wurde durch eine Bodenheizung beheizt. Im Auftrag der Kantonsarchäologie des Kantons Solothurn durften wir einen Seitenast dieses Bodenheizsystems mittels Kamerabefahrung erforschen. Von einem Moment auf den anderen sieht man sich 1700 Jahre zurückversetzt – faszinierend! Oder nicht?





Abbildungslegenden
Abb. 1: Ausgrabung des Raumes mit Bodenheizung (im Hintergrund) und des Heizraumes mit Einfeuerungskanal (im Vordergrund).
Abb. 2: Raum mit intaktem Mörtelboden und Wandheizkanälen.
Abb. 3: Mit Ziegelplatten gedecktes Kanalheizsystem.
Abb. 4: Kanalheizsystem ohne Abdeckplatten.

 

(Texte, Videos und Bilder unterliegen dem Copyright der Kantonsarchäologie Solothurn) 


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Kanalsanierung mit UV-Liner, Windisch

Sa, 12.09.2015

Nach dem Helikoptereinsatz wonach das Material auf der ganzen zu sanierenden Strecke verteilt wurde, beginnt nun die Arbeit, während ca. 5 Arbeitstagen wurde die Kanalsanierung mittels UV-Liner vollzogen. Die schwierige Hanglage, das weitläufige Sanierungsgebiet inmitten von Gärten und Privathäusern, erschwerte die Arbeit zusätzlich. Nichts desto trotz, eine unfallfreie, speditive Arbeitsweise der KFS Mitarbeitern führte zum gelungenen Projektabschluss.

 

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Kanalsanierung Windisch - im Aufgebot ein Helikopter

Fr, 11.09.2015

Helikoptereinsatz in Windisch

Da wo andere aufhören, beginnt für KFS Kanal-Service AG der Job. Bei schönstem Wetter wurden am Donnerstag, 10.09.2015 Helikoptereinsätze geflogen um den in Kisten verpackten UV-Liner an 6 verschiedene Standorte zu fliegen. Der zu sanierende Kanal liegt entlang der Reuss bei Windisch. In den nächsten ca. 5 Arbeitstagen wird der UV-Linder in der alten Kanalisation eingebaut. Der Transport mittels Helikopter war notwendig, da die Kanalisation nur schwer zugänglich an einer Hanglage liegt.

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Sammelkanal, Wünnewil-Flamatt

Di, 07.07.2015

Durch die Gemeinde Wünnewil-Flamatt, zwischen Sense und Bernstrasse, verläuft in teilweise nur schwer zugänglichem Gebiet ein Hauptsammelkanal für Abwasser, die es zu sanieren galt. Die alten Eiprofile wiesen unterschiedliche, von Normprofilen leicht abweichende Nennweiten (NW) auf, angefangen bei 600/900 bis 870/1350 mm. Ausserdem war ein Hauptanschluss der Bernstrasse mit 200 Laufmetern und einer NW von 1100 mm zu sanieren. In einigen Kanalabschnitten waren Bögen vorhanden, die den Einbau eines Glasliners verunmöglichten. Bereits in der Offertphase wurde uns klar, dass dieses Projekt mit einer Gesamtlänge von 1650 m einer unserer grössten, wenn nicht der grösste Sanierungsauftrag im Inlinerbereich werden könnte. Dies nicht nur bezüglich Projektsumme, sondern auch in allen anderen Belangen. Als einer der letzten Kanalsanierer der Schweiz, der sich an die UV-Technologie wagte, waren wir nun plötzlich einer der ersten im UV-Grosslinerbereich! Dank der Unterstützung unseres Lieferanten und des Anlagenherstellers konnten wir unserem Einbauteam für jede Einbauetappe die optimalen Gerätschaften an die Hand geben. Durch den Einsatz eines neuen Produktes mit sehr hohem E-Modul (Elastizitätskoeffizient) konnten bei den Wandstärken genug Millimeter eingespart werden, um das Handling wesentlich zu vereinfachen. Für die Aushärtung kam eine Lichterkette mit 12 x 1000 Watt Leistung zum Einsatz. Die beiden Nadelfilzetappen à 38 m, NW 700/1050 mm bzw. 60 m, NW 870/1350 mm waren letztendlich nicht die einfachsten. Die insgesamt 1650 m Inliner wurden in 15 Einbauetappen innerhalb von nur 3 Wochen appliziert, nicht zuletzt dank des Fachwissens von jedem beteiligten Mitarbeiter.

 

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